6. Februar 2020

Top 15 Fasten-Ideen

Früher war die Zeit zwischen Fasnacht und Ostern die Zeit, in der gläubige Christen für 40 Tage lang fasteten und nur abends aßen - wobei Fleisch und Alkohol Tabu waren. Es war die Vorbereitungszeit auf Ostern, der Auferstehung Christi. Heutzutage wird die Fastenzeit häufiger dafür genutzt, sich seiner Abhängigkeit von etwas bewusst zu werden, sich davon zu befreien und mit “schlechten” Gewohnheiten zu brechen - wenn auch nur für ein paar Wochen.

Tatsächlich tut es in unserer Gesellschaft des Überflusses gut, mal auf bestimmte Dinge zu verzichten. Doch das müssen nicht immer nur Fleisch oder Alkohol sein… Deshalb haben wir hier für diesjährige Fastenzeit vom 26. Februar bis 9. April 2020 die Top 11 der Dinge zum Fasten für euch zusammengestellt. Könntet ihr auf eine davon 40 Tage lang verzichten?

1. Smartphone

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Wie wäre es mal mit persönlichen Besuchen und Gesprächen, statt einem Anruf? Oder mal einen Brief schreiben statt einer kurzen WhatsApp-Nachricht? Ihr werdet merken, dass das “Digital Detox” nicht nur dazu führt, dass ihr eure Freunde öfter siehst, sondern man sich auch viel besser konzentrieren kann, weil man nicht ständig abgelenkt ist. Außerdem werdet ihr auf einmal viel mehr Zeit für wirklich nützliche Dinge haben, wenn Facebook nicht mehr eure Zeit “frisst”. Wann wart ihr zum Beispiel das letzte mal an der Dreisam spazieren oder seid zum Wasserschlösschen gelaufen? Und mal Hand aufs Herz: Muss man wirklich minutengenau darüber informiert sein, was die Freunde gerade so machen?

 

2. Zucker 

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Auch sehr beliebt zur Fastenzeit ist der Verzicht auf Süßes. Wer dabei richtig diszipliniert ist, lässt nicht nur die Schokolade bei der Arbeit oder das süße Teilchen beim Bäcker weg, sondern auch den Zucker im Kaffee oder die süße Cola zwischendurch. Wusstet ihr übrigens, dass auch in vielen anderen Produkten, von denen man es nicht denken würde, eine Menge Zucker enthalten ist, Ketchup zum Beispiel?

 

3. Alkohol

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Der Klassiker nach den wild durchfeierten Fasnachtstagen. Für 40 Tage lang mal darauf zu verzichten ist sicherlich pure Erholung für die Leber.

4. Fernseher

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Genauer gesagt, Verzicht auf ständige Reizüberflutung und Berieselung. Wer Fernseher (auch Netflix und co.!) mal ausschaltet, kommt zum Nachdenken. Was ihr denn dann abends machen sollt, fragt ihr euch? Wie wäre es zum Beispiel mit einem guten Buch oder einfach mal den Schlaf nachholen, den ihr für die letzte Staffel “Game of Thrones” geopfert habt? Und wir wetten, es ist auch schon wieder Ewigkeiten her, seit ihr das letzte mal einen Sonnenuntergang auf dem Schlossberg genossen habt…

 

5. Shopping

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Oder besser Konsumverzicht. Was kaufen wir nicht alles, was wir eigentlich gar nicht brauchen? Wie wäre es deshalb mal für 40 Tage lang nichts im Vorbeigehen zu kaufen, keine Shoppingtouren auf der KaJo, keine Spontankäufe? Du kannst dir stattdessen notieren, was du dir gerne gekauft hättest und die Fastenzeit abwarten, ob du es wirklich brauchst. Der ein oder andere Fehlkauf bleibt dir damit mit Sicherheit erspart und wird deinen Geldbeutel freuen.

 

6. Kaffee

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Kennt ihr das auch? Man hangelt sich täglich in der Uni oder im Büro von einem Koffeinschub zum nächsten. Es ist nicht leicht, aber wie wäre es stattdessen mal damit, deinen eigenen Schlafbedürfnissen gerecht zu werden, statt sich immer aufzuputschen? Frische Luft hilft übrigens auch oft Wunder. Also raus mit euch! Vielleicht mal wieder auf den Lorettoberg?

 

7. Rauchen

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Es ist mit Sicherheit nicht leicht, aber wer es schafft, für 40 Tage lang auf Zigaretten zu verzichten, bekommt ein völlig neues Körpergefühl – Denn schon nach drei Monaten verbessert sich die Durchblutung merklich und die Lungenkapazität steigt um bis zu 30 Prozent. Und wer weiß, wenn man die 40-Tage-Hürde erstmal geschafft hat, fängt man vielleicht gar nicht mehr damit an?

 

8. Fleisch

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Ein weiterer Klassiker in der Fastenzeit ist der Verzicht auf Fleisch. Damit entsagt ihr nicht nur der Massentierhaltung, sondern lernt vielleicht ganz neue vegetarische Rezepte, die ihr sonst nie probiert hättet. Und falls ihr nicht so gerne kocht, mangelt es in Freiburg ja auch nicht an vegetarischen Restaurants. Womöglich reduzierst du so ja auch auf lange Sicht ein bisschen deinen Fleisch-Konsum und tust damit nicht nur dir, sondern auch noch der Umwelt etwas Gutes

 

9. Snoozen

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„Nur noch fünf Minuten…“ Der Wecker klingelt (wie immer viel zu früh) und man drückt automatisch auf “snooze”. Und nochmal auf “snooze”. Und nochmal…….. und im Endeffekt ist man doch genauso müde, als wäre man schon beim ersten Mal aufgestanden. Dabei bedeutet das ständige snoozen eigentlich nur Stress für den Körper. Nimm dir deshalb doch einfach mal vor, beim ersten Klingeln aufzustehen. Neeein, nicht aufspringen und gleich das große Licht an! Erstmal an den Bettrand sitzen tut es auch und du wirst sehen, dass du damit eine Menge Zeit sparst am Morgen.  

 

10. Auto fahren

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„Aber es ist kalt…aber ich bin doch total unsportlich…aber ich hab doch keine Zeit dazu…“ – all das sind keine guten Gründe seine 2 Tonnen Blech nicht mal stehen zu lassen. Wie wäre es denn, die 500 Meter bis zum Bäcker mal zu laufen, für den Ausflug am Wochenende in die Bahn zu steigen oder den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zu bewältigen? Solltet ihr dann doch mal auf flexible vier Räder angewiesen sein, schaut euch doch mal nach Carsharing-Angeboten in eurer Nähe um. So schont ihr die Umwelt und gleichzeitig euren Geldbeutel beim Einsparen eures Fitnessstudio-Abos.

 

11.Plastik

Plastikmüll

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Sowohl ein Plus für euch als auch für die Umwelt ist der Verzicht auf Plastik. Stellt euch vor, ihr liegt abends gemütlich auf dem Sofa und müsst keine pralle Mülltüte durch das Schmuddelwetter tragen. Einfach mal zum Einkauf eine Tasche mitnehmen und die Tüten dort lassen. Villeicht kommt ihr sogar auf dem Geschmack und helft mit, die Umwelt von Plastik zu säubern. Ob ihr es glaubt oder nicht – ein Leben ohne Plastikmüll funktioniert.

 

12. Social Media

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Flugmodus-Zeit! Lasst euch 40 Tage lang nicht von Kommentaren anderer Menschen nerven und konzentriere dich voll auf dich und deine Ziele! Oder entspanne dich einfach mal wieder von sämtlichen perfektionistischen Anflügen.

 

13. Negativität

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„Wie du in den Wald rufst, so schallt es zurück.“ Frei nach diesem Motto dürft ihr gerne auf negative Bemerkungen und Erwartungen verzichten. Eure Umwelt wird es euch danken und das wird wieder positiv auf euch zurückfallen. Konstruktive Resonanz ist eben einfach etwas Tolles!

 

14. Bunkern

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Na gut, zugegeben ist ein Leben ohne Kaffee und Plastik unter Umständen ziemlich schwierig. Sich von ein paar Gegenständen der Kategorie „Könnte ich ja möglicherweise irgendwann mal noch brauchen“ zu trennen ist nach Überwindung des inneren Schweinehunds ein Kinderspiel. Drei Mülltüten mit altem Kram raus und ihr werdet sehen, so erleichtert man nicht nur den Dachboden, sondern auch die Seele.

 

15. Ausreden

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Ihr habt Ausreden für jeden der oben genannten Vorschläge? Dann macht doch mal 40 Tage Schluss mit den Ausreden! Ihr seid zu platt, um euch noch mit einer Freundin an der zu treffen? Dann sagt ihr das doch einfach – Sie wird euch schon nicht auffressen. Und die kleine Wolke am sonst so blauen Himmel ist auch kein Grund, warum ihr nicht an der Dreisam joggen gehen könntet…

 

Egal, für was ihr euch letztendlich entscheidet – wir drücken euch auf jeden Fall die Daumen!

 

Foto-Credit Titelbild: iStock.com/Beyhes Evren(Abb. ähnlich)