10. März 2020

Stadt verbietet Großveranstaltungen wegen Coronavirus

Damit sich das neuartige Coronavirus möglichst wenig ausbreiten kann, hat das Ordnungsamt heute eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese betrifft alle privaten und öffentlichen Innen- und Außenveranstaltungen. Was das bedeutet, erfahrt ihr hier.

Damit sich das neuartige Coronavirus möglichst wenig ausbreiten kann, hat das Ordnungsamt heute eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese betrifft alle privaten und öffentlichen Innen- und Außenveranstaltungen. Was das bedeutet, erfahrt ihr hier.

Die Stadt Freiburg folgt der ausdrücklichen Empfehlung der Gesundheitsbehörden, wie dem Bundesgesundheitsministerium und dem baden-württembergischen Sozialministerium und verbietet die Durchführung aller öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmenden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31. März.

Davon betroffen sind nicht nur Konzerte, wie das erst heute abgesagte Konzert der bekannten Band Annenmaykantereit. Auch für Sportveranstaltungen hat dies zur Konsequenz, dass die Veranstaltung zwar stattfinden kann, jedoch unter Ausschluss des Publikums. Erst kürzlich setzte der SC Freiburg die Ticketvorverkäufe zu den kommenden Spielen aus. Demnach sind auch der MEIN FREIBURG MARATHON sowie die Halbmarathon-Meisterschaften betroffen und können nicht am geplanten Datum stattfinden. Nicht betroffen sind Veranstaltungen in Theater, Kino und Museen, da hier die Kapazität von 1000 Personen unterschritten wird.

Für Veranstaltungen unter 1000 Personen gibt es derzeit kein Verbot. Jedoch werde an die Eigenverantwortlichkeit des Veranstalters appeliert, die „Situation vor Ort anhand der Risikoanalyse des Robert-Koch-Instituts zu bewerten und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, so Ordnungsbürgermeister Stefan Breiter. In der jetzigen Zeit müsse die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Leistungsfähigkeit der Kliniken, Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen Vorrang vor allen anderen Erwägungen haben, betont er weiter.