6. November 2018 OB Martin Horn will Sicherheitslage in Freiburg verbessern

OB Martin Horn will Sicherheitslage in Freiburg verbessern

Oberbürgermeister Martin Horn hat die Ankündigung von Innenminister Thomas Strobl zur Fortschreibung und Erweiterung der Sicherheitspartnerschaft zustimmend aufgenommen. Damit soll in Zukunft wirksam gegen Kriminalität vorgegangen und die Sicherheitslage in Freiburg verbessert werden.

Anlässlich der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer jungen Freiburgerin stellte Innenminister Thomas Strobl am vergangenen Freitag ein Maßnahmenpaket vor. Dieses soll der Fortschreibung und Erweiterung der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg dienen. Martin Horn begrüßt diese Ankündigung.

„Ich bin dankbar für die schnelle und konsequente Reaktion des Innenministeriums. Das ist das richtige Zeichen, um wirksam gegen Kriminalität vorzugehen und die Sicherheitslage zu verbessern“ – Oberbürgermeister Martin Horn

In dem Maßnahmenpaket werden konkrete Schritte benannt, die von Minister Strobl vorgeschlagen werden, um die Sicherheitslage in Freiburg zu verbessern. Er kündigte in einer Pressekonferenz an, die Polizeipräsenz in Freiburg dauerhaft zu erhöhen. Das bedeutet, dass zusätzlich fünf neue Stellen für Ermittlungsassistenzen im Freiburger Polizeipräsidium eingerichtet werden sollen. Außerdem wird die Polizei vermehrt Schwerpunkteinsätze gegen Drogenkriminalität vornehmen. Schließlich sollen lokale Sicherheitskonferenzen mit Bürgerinnen und Bürgern stattfinden und eine erstmals dezentrale Einrichtung einer Abteilung des Innenministeriums für gefährliche Ausländer in Freiburg vorgenommen eingeführt werden.

OB Martin Horn dankte dem Innenministerium für die engen und konstruktiven Absprachen sowie die schnelle Reaktion nach dem Verbrechen.

„Das Innenministerium hat damit unsere Forderungen nach einer Verbesserung der Sicherheitspartnerschaft umgehend aufgenommen. Dafür bin ich dankbar“ – Oberbürgermeister Martin Horn

Stadt und Land, so Martin Horn, würden bei der Sicherheitspartnerschaft aber nicht bei null anfangen. So seien in den vergangenen Monaten bereits erste Erfolge des Sicherheitskonzeptes zu sehen gewesen.

„Die furchtbaren Ereignisse jetzt sind leider ein Rückschlag für unsere Bemühungen bislang“ – Oberbürgermeister Martin Horn

Aus diesem Grund soll nun die Sicherheitspartnerschaft intensiviert werden, um noch wirksamer gegen Kriminalität vorgehen zu können. Martin Horn hält diese Maßnahmen für richtig und konsequent. Auch von städtischer Seite gelte es nun, Anstrengungen für eine verbesserte Sicherheitslage zu erhöhen. Deshalb wird Martin Horn in den kommenden Tagen mit den gemeinderätlichen Fraktionen Gespräche führen, in denen es um eine Erhöhung der Kräfte beim Vollzugsdienst und im Bereich der Prävention geht.

In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses brachte Martin Horn sein Mitgefühl dem Opfer gegenüber zum Ausdruck. Er betonte, dass es in Freiburg keinen Raum für Verbrechen gebe. Gleichzeitig dürfe die Tat nicht politisch instrumentalisiert werden. Nicht zuletzt bedankte sich Martin Horn auch bei allen Freiburgerinnen und Freiburgern.

„Ich bin den Freiburgerinnen und Freiburgern sehr dankbar, dass sie besonnen und differenziert reagiert haben und damit deutlich zeigen, dass Freiburg eine weltoffene Stadt ist und bleiben wird“ – Oberbürgermeister Martin Horn

Wir können uns dieser Meinung nur anschließen und wünschen der erweiterten Sicherheitspartnerschaft bei der Bekämpfung von Kriminalität in Freiburg viel Erfolg!

 

Quelle: Pressemitteilung Stadt Freiburg
Foto-Credit: StadtBESTEN Freiburg