6. September 2018

Maria H. sagt aus

Am gestrigen Mittwoch konnte die bis Freitag Vermisste Maria H. von einem Ermittler befragt werden. Nach Aussage des Freiburger Polizeipräsidiums geht es ihr soweit gut.

Die bis kürzlich vermisste Maria H. konnte am gestrigen Mittwoch, den 05. September 2018, befragt werden. Erstmals seit ihrer Rückkehr machte sie Angaben zu ihrem Aufenthalt. Sie gibt an, dass sie im Mai 2013 Freiburg gemeinsam mit Bernhard Haase verlassen hatte.

Nachdem die beiden einige Zeit in Gorlice in Polen verbracht hatten, wo sie in seinem Auto schliefen, zog sie nach eigenen Angaben ohne Haase weiter. Der Aufenthaltsort von ihrem anfänglichen Begleiter sei ihr seither nicht bekannt.

Mit einem Fahrrad und einem Zelt fuhr sie nach eigenen Angaben alleine durch mehrere osteuropäische Länder und kam nach etwa drei Monaten in Italien an, wo sie seitdem wohnte. Finanziell hielt sie sich mit Gelegenheitsjobs wie Fensterputzen oder Hilfe im Haushalt über Wasser. Schließlich zog sie vor etwa zwei Jahren in eine Wohnung in Italien. Ihren Lebensunterhalt finanzierte sie weiterhin durch Jobben.

Maria H. wurde von Freunden in Mailand, der zweitgrößten Stadt Italiens, abgeholt, nachdem sie vergangene Woche Kontakt zu ihrer Familie über die Sozialen Medien aufgenommen hatte. 

 

Wir sind froh, dass es Maria H. inzwischen gut geht und sie wieder bei ihrer Familie ist!

 

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg