18. Januar 2019

Projekt „Videoüberwachung in der Freiburger Innenstadt“ geht in die nächste Runde

AKTUELL

Nachdem die Stadt Freiburg beschlossen hat, Kameras in der Innenstadt zu installieren und das Geschehen unter anderem rund um das Bermudadreieck zu überwachen, wurde das Konzept der Videoüberwachung nun europaweit öffentlich ausgeschrieben!

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft von Land und Stadt Freiburg wurde vereinbart an bestimmten „Brennpunkten“ in Freiburg eine Videoüberwachung einzuführen. Dieses Vorhaben hat nun einen wichtigen Verfahrensschritt genommen, denn die Stadt Freiburg und das Polizeipräsidium Freiburg haben Anfang Dezember 2018 das Konzept der Videoüberwachung in einem europaweiten Verfahren ausgeschrieben.

Das Konzept:

Die Arbeitsgruppe, die für die Erarbeitung eines Konzepts für die Videoüberwachung gegründet wurde, hat sich besonders auf Bereiche wie das „Bermudadreieck“ und „Untere Bertoldstraße“ konzentriert. Insgesamt sind 16 Kamerastandorte erforderlich, die alle bis ins Detail von der zuständigen Arbeitsgruppe geplant worden sind. Dabei musste vor allem berücksichtigt werden, mit privaten Eigentümern Vereinbarungen zu treffen. Außerdem musste die verantwortliche Arbeitsgruppe denkmalschutzrechtliche Bestimmungen beachten. Den technischen Anforderungen nachzukommen galt es ebenfalls gerecht zu werden. All dies führte dazu, dass die Planung des Konzepts länger andauerte als ursprünglich gedacht. Die Kameras in den betreffenden Bereichen liefern eine durchgehende Live-Übertragung direkt ins Polizeipräsidium. Dort werden die Bilder kontinuierlich überwacht. Dadurch eröffnet sich für die Polizei die Möglichkeit, sich anbahnende Straftaten frühzeitig zu erkennen und somit zu deeskalieren oder unmittelbar nach einer Straftat schneller handeln zu können und schneller vor Ort anwesend zu sein.

Wie geht es weiter und wann werden die Kameras in Betrieb genommen? 

Sollte es zu keinen weiteren Verzögerungen oder sonstigen Hindernissen kommen, kann das Vergabeverfahren bereits im Frühjahr 2019 abgeschlossen werden. Bis die Kameras vollständig in Betrieb genommen werden, kann es wiederum noch bis zu sechs Monate andauern bis technische und bauliche Arbeiten abgeschlossen sein werden. Nachdem erste Erfahrungen aus dem Konzept gesammelt werden konnten, soll darüber entschieden werden, ob die Videoüberwachung auch auf weitere Bereiche der Stadt ausgeweitet werden soll.

Wir sind gespannt, wie sich das Verfahren weiterhin entwickeln wird und halten euch auf dem laufenden! 

 

Quelle: Pressemitteilung Stadt Freiburg
Foto-Credit Titelbild: iStock/freiburg-stadtübersicht-vom-dom