11. Oktober 2017

Kommt so mehr Sicherheit auf Freiburgs Straßen?

Seit heute, dem 11. Oktober, werden elf Mitarbeiter des neuen kommunalen Vollzugsdienstes in der Freiburger Innenstadt unterwegs sein, um für mehr Sicherheit zu sorgen.

Die Hauptaufgabe der elf neuen Vollzugsdienstmitarbeiter (VD) wird vor allem das Vorgehen gegen Ordnungsstörungen in der Freiburger Innenstadt sein. Sie werden versuchen „möglichst niederschwellig einzugreifen um auftretende Konflikte kommunikativ zu lösen“, so der stellvertretende Leiter des Amts für öffentliche Ordnung Martin Schulz. Im Sinne des Polizeigesetzes Baden-Württemberg hat jeder der Mitarbeiter die Stellung eines Polizeibeamten. Dies wird auch durch eine Uniform sichtbar gemacht.

Fünf der Mitarbeiter waren zuvor schon teilweise mehrere Jahre im Dienst des Gemeindevollzugs (GVD) tätig und kennen viele der Aufgabenbereiche. Alle elf Mitglieder absolvierten eine circa zweimonatige Ausbildung, die vom Amt für öffentliche Ordnung in Zusammenarbeit mit Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Freiburg und dem Polizeipräsidium Freiburg konzipiert und durchgeführt wurde.

Die Vollzugsdienstmitarbeiter arbeiten im Schichtdienst von Montags bis Samstags, vereinzelt auch am Sonntag und werden in enger Abstimmung mit der Polizei vorgehen. Die Arbeitszeiten variieren, je nach dem wie viel in der Innenstadt los ist.

Zu den von der Polizei festgelegten Störungen, was soviel bedeutet wie unerlaubte Verhaltensweisen und Tätigkeiten, gehören das Lagern oder Nächtigen auf öffentlichen Straßen, die Nicht-Einhaltung der Sperrzeiten, öffentliches Urinieren und aggressives, belästigendes Betteln. Auch auf Müll soll jetzt besonders geachtet werden – bei Verschmutzung in der Innenstadt schreiten die Mitarbeiter des VD ein. Zu den Aufgaben des kommunalen Vollzugsdienst fallen außerdem Gaststätten- und Sperrzeitenkontrollen, die bisher vom Gemeindevollzugsdienst (GVD) übernommen wurden. Im Allgemeinen sollen die Mitarbeiter auch dazu beitragen, dass Verhaltensregeln in Parks, Grünanlagen, am Dreisam-Ufer und auf Spielplätzen eingehalten werden.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 11.10.2017