24. April 2019

Warum Tanzen glücklich macht – Anne und Anichi von AYA im Interview

Die Tanzschule AYA von Anne und Anichi steht vor allem für eines: Pure Lebensfreude und Leidenschaft am Tanzen! Wir haben uns selbst einen Eindruck von den lateinamerikanischen Tänzen gemacht und durften in einer Tanzstunde unsere Tanzkünste unter Beweis stellen! [Anzeige]

Für uns beginnt unsere kleine Tanzstunde bei AYA an einem Montagvormittag. Ein bisschen nervös aber mit einer großen Portion Vorfreude geht es in die Rosastraße, wo sich das Studio von Anne und Anichi befindet. Bereits beim Empfang wird klar: Hier fühlt man sich einfach gut aufgehoben! Ein gemütliches Sofa im Vorraum, die hell beleuchtete Theke mit den Barhockern und der bunten Deko laden direkt zum Bleiben ein. Getränke stehen ebenfalls schon bereit – was will man mehr? „Man soll sich einfach direkt wohlfühlen,“ meint Anne und schaltet erstmal alle Lämpchen und Lichterketten ein.

Die gemütliche Atmosphäre im Innenraum! Foto-Credit: StadtBESTEN

Tanzen ist Lebensfreude!

Gemeinsam mit Anne und Anichi machen wir es uns auf der Couch gemütlich und möchten – bevor es ans Tanzen geht – erstmal erfahren, wie damals die Idee aufkam, eine eigene Tanzschule zu gründen. „Tanzen spielte in unserer Kindheit schon eine große Rolle,“ beginnt Anne. „Anichi wuchs in Equador auf und ich in Kolumbien. Unsere Eltern haben uns das Tanzen früh mit auf den Weg gegeben.“ Bis heute scheinen die Profitänzer es nicht bereut zu haben, ihr Leben voll und ganz dem Tanzen zu widmen. „Wir haben als Tanzpaar schon sehr viel gemeinsam erlebt, sind zusammen gereist, wurden 2009 sogar Vizeweltmeister. Das ist toll, man nimmt sehr viel mit. Aber irgendwann ist es auch schön, hauptsächlich an einem Ort zu arbeiten„. Und gelohnt hat sich diese Entscheidung definitiv.

Schon bei der Neueröffnung von AYA im Jahr 2010 war das Interesse an lateinamerikanischen Tänzen groß und bis heute werden fleißig Kurse gebucht. Warum? Ganz einfach: „Tanzen ist Lebensfreude. Es ist die Konsequenz, von dem Gefühl, das die Musik in dir auslöst. Wir möchten den Leuten hier zeigen, dass dieses Gefühl überhaupt nichts mit dem Tanzniveau zu tun hat. Du musst dich einfach darauf einlassen!“ erklärt uns Anichi. Und genau das tun wir. Denn für uns heißt es jetzt: Salsa tanzen! Zu Beginn wird erstmal der Grundschritt erlernt, bis wir uns langsam an kleine Drehungen und Platzwechseln heranwagen. Und wer hätte es gedacht: Die Salsa sieht schwieriger aus, als sie ist. Mit der Zeit fällt die anfängliche Scheu ab, die Hüften kreisen zu lassen, und die Bewegungen werden flüssiger.

„Tanzen macht sexy, weil du deinen Körper dabei richtig kennenlernst!“ – Anne

„Es verleiht dir auf jeden Fall ein gesundes Selbstbewusstsein!“ sagt Anne lachend. „Aus einem ganz ruhigen, jungen Mann wird mit der Zeit jemand, der sich traut, die Frau zum Tanz aufzufordern – und das ist super!“ Die Mission ist also, dem Kunden den letzten kleinen Schubs zu geben und das Gemeinschaftsgefühl untereinander zu stärken. „Ich glaube, dadurch, dass man bei uns so zwanglos mit unterschiedlichen Frauen und Männern tanzt, wird man einfach unbefangener. Und deshalb ist Tanzen gerade für schüchterne Menschen eine super Möglichkeit, um aus sich herauszukommen.“

„Du wirst gezwungen, dich innerlich zu öffnen, und dann merkst du: Das ist gar nicht so schwierig!“ – Anne

Die ersten Schritte… Foto-Credit: StadtBESTEN

Neue Kontakte knüpfen!

Auch Singles kommen in den Kursen absolut auf ihre Kosten. Denn hier ist es egal, ob man mit einem festen Tanzpartner kommt oder eben nicht. „Die Meisten melden sich alleine an,“ erzählt Anichi. „Das ist ja auch das Schöne beim Tanzen. Du lernst neue Leute kennen, wechselst den Tanzpartner, hast einfach Spaß.“ Und wer möchte, kann nach der Stunde die frisch erlernten Tanzschritte direkt in einer der vielen Bars bei lateinamerikanischer Musik ausprobieren. „Seien wir mal ehrlich,“ fügt Anichi mit einem Grinsen hinzu, „ein Salsakurs ist besser als jedes Tinder-Date!“

Allzu lange geht es nicht, bis jeder eine passable Bachata oder Salsa aufs Parkett legen kann. In insgesamt acht Tanzstunden werden den Tanzschülern nicht nur die Basics, sondern auch tänzerische Figuren beigebracht. Wer nicht direkt raus in einen Club gehen möchte, sondern erstmal im kleinen Kreis tanzen will, kann das jeden Freitag direkt in der Tanzschule tun und ganz entspannt mit anderen Tanzschülern den Abend genießen!

Nach der Tanzstunde: Ausgepowert und am liebsten gleich nochmal! V.l.n.r. Anichi, Melissa und Anne! Foto-Credit: StadtBESTEN

Angst? Nö.

Die Angst, man könnte eine gute Salsa nur lernen, wenn man sportliche Vorraussetzungen erfüllt, möchte Anne auch nehmen. „Das Schöne ist, dass es weder eine Rolle spielt, wie fit, noch wie alt du bist. Tanzen ist etwas für Jedermann. Einerseits ist es Sport, aber anderseits entspannt es auch total – sowohl den Körper als auch den Kopf. Du musst kein großartiger Sportler sein, um anzufangen. Lass dich einfach darauf ein. Die Welt um dich herum vergisst du dann ganz automatisch. Das fühlt sich ein bisschen an, wie abzutauchen.“ Wir teilen die Meinung der Tänzerin. Denn während der sechzigminütigen Unterrichtsstunde haben wir überhaupt keine Zeit uns irgendwelche Gedanken zu machen. Am Ende sind wir auch ein bisschen stolz auf unser eigenes tänzerisches Endergebnis, das sich definitiv sehen lassen kann.

Die beiden Profitänzer in ihrem Element! Foto-Credit: StadtBESTEN

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich selbst einen Eindruck von AYA zu verschaffen, der kann am ersten Mai zum Tag der offenen Tür kommen. „Unser Team möchte den Menschen einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben,“ sagt Anne. „Manche wissen ja gar nicht, was beispielsweise eine Bachata ist. Deshalb sind jede Menge Schnupperkurse geplant, bei denen die unterschiedlichsten Tänze angeboten werden. Von Reggaeton, über Kizomba bis zur Salsa.“ Für uns war die Tanzstunde eindeutig eine tolle und vor allem spaßige Erfahrung – mit Wiederholungsbedarf!

 Wir bedanken uns bei Anne und Anichi für diesen tollen Tanzvormittag! 

 

Falls ihr mehr über Anne und Anichi erfahren möchtet oder jetzt Lust bekommen habt, selbst mal die Hüften zu schwingen, könnt ihr einfach auf der Homepage oder auf Facebook vorbei schauen.

Foto-Credit Titelbild: StadtBESTEN