1. Juli 2020

Diskussion zur Entfernung des Alban-Stolz-Denkmals

Weltweit steht das Thema Rassismus und Antisemitismus aktuell in einem neuen Fokus.

In vielen Städten wird über die Entfernung fragwürdiger Denkmäler diskutiert. Auch in Freiburg wird die Diskussion geführt, das Alban-Stolz-Denkmal zu stürzen.

 

Weltweit steht das Thema Rassismus und Antisemitismus aktuell in einem neuen Fokus.

In vielen Städten wird über die Entfernung fragwürdiger Denkmäler diskutiert. Auch in Freiburg wird die Diskussion geführt, das Alban-Stolz-Denkmal zu stürzen.

 

Die Stadt Freiburg hat bekannt gegeben, dass sie das Erzbischöfliche Ordinariat darin unterstützt, das Alban-Stolz-Denkmal vor der Konviktskirche in der Herrenstraße entfernen zu lassen.
Allerdings ist die Stadt nicht allein dafür zuständig, diesen Entschluss zu fassen, da sich die untere Denkmalschutzbehörde an das vorgegebene Verfahren halten muss.

Alban-Stolz-Denkmal

Auch die Albert-Stolz-Straße ist in diesem Zusammenhang immer wieder Thema. Die Stadtverwaltung Freiburgs hat sich auch hier vehement für die Umbenennung der Straße eingesetzt.

Alban Isidor Stolz war ein katholischer Theologe und Volksschriftsteller. Er lebte in Freiburg und gelang durch seine Schriften an Bekanntheit.
Aufgrund seiner antisemitischen Äußerungen, die auch in seinen in Freiburg veröffentlichten Volkskalendern zu finden sind, steht die Entfernung des Denkmales schon seit einiger Zeit zur Diskussion.

Zu diesem Thema erläutert Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Nach dem Vorlauf zur Umbenennung der Alban-Stolz-Straße ist es nur schwer erträglich zu akzeptieren, dass das Denkmal in der Herrenstraße stehen bleiben soll.“
Außerdem betont er, die Stadt würde deshalb auf das Landesamt für Denkmalpflege und gegebenenfalls die Obere Denkmalschutzbehörde zugehen, um das Erzbischöfliche Bauamt in seinem Antrag zu unterstützen.

Alban-Stolz-Denkmal