6. Februar 2019

Die kleine Nummer mit großer Bedeutung – Europaweiter Notruftag

Keine Telefonnummer ist so kurz und gleichzeitig so wichtig: Die kostenlose Notrufnummer 112 ermöglicht Hilfesuchenden Unterstützung, sei es von der Feuerwehr, dem Katastrophenschutz oder von den Rettungsdiensten.

Ein jeder von uns kennt sie, wählen müssen wir sie trotzdem (hoffentlich) eher selten. Die „112“ steht europaweit für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz. 500 Millionen Menschen, die im Notfall dieselbe Nummer wählen. Heute am 11. Februar ist bei uns in Europa der sogenannte „Notruftag“. Dieser soll zum einen die wichtige Nummer bekannter machen, aber gleichzeitig auch daran erinnern, dass jeder, der Hilfe braucht, diese bereitgestellt bekommt.

Kleine Geschichtsstunde  

Seit wann gibt es die 112 überhaupt? So lange ist die Notrufnummer nämlich noch gar nicht in ganz Europa einheitlich. Dies ist erst seit 1991 der Fall. In Deutschland wurden die Nortrufnummern 112 und 110 bereits 1973 eingeführt. Grund dafür waren die neuen Regeln des sogenannten „Notrufsystems 73“. Veranlasst wurde dies durch den Tod eines achtjährigen Jungen, der nach einem Verkehrsunfall sein Leben verlor, da die Rettungskräfte zu spät eintrafen.
Seitdem sich ganz Europa dieselbe Nummer im Falle eines Notfalls teilt, spielt es keine Rolle mehr, ob man sich gerade in Frankreich, Island oder Spanien befindet. Handy zücken, Nummer wählen, Hilfe holen. Bei uns, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in der Stadt Freiburg, gehen alle 112-Notrufe in der Integrierten Leitstelle in der Hauptfeuerwehrwache der Escholzstraße ein. Diese wird seit 2011 gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz, dem Kreisverband Freiburg, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg betrieben.

Zum Anlass des Notruftages, aber auch sonst: Ein großer Dank gilt jeder Rettungsorganisation, jedem einzelnen Sanitäter und Mitarbeiter! Danke, dass ihr immer für uns erreichbar seid und eure Hilfe bereitstellt, wenn wir sie am meisten brauchen!

 

Foto-Credit Titelbild: Istock/gabrieletamborrelli
Quellen: Pressereferat Freiburg, drk