Der Teufelsstein von St. Ulrich

Eine der teuflischten Sagen in unserer Liste rangt sich um den sogenannten Teufelsstein von St. Ulrich. Warum sich der Erbauer der Kapelle angeblich auf einen gefährlichen Pakt einließ, erzählen wir euch in diesem Teil unserer Freiburger Mythen.

Das Lebenswerk des Ulrich von Zell

Tief im Schwarzwald, im Jahre des Herrn 1083.

Klein und karg war das Kloster – eigentlich eher eine schmucklose Kappelle. Doch für seinen Erbauer gab es keinen schöneren Ort auf dieser Welt. Ulrich von Zell legte seine Hand auf die raue Fassade aus rotem Sandstein und atmete tief durch. Endlich war sein Lebenswerk fertig gestellt. Jahrelang hatte der Mönch die schweren Baumaterialien mit Pferdekarren durch die engen Täler hierher liefern lassen. Gebrochene Achsen, Unwetter und Schlammlawinen hatten den Bau immer wieder erschwert und behindert. Stets war der Bauherr mit neuen Problemen und schweren Entscheidungen geplagt gewesen. Er hatte fast schon geglaubt, dass der Bau verflucht sei. Doch nun war sein Kloster fertig. Keine streikenden Holzfäller mehr, keine verdorbenen Wasservorräte.

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