8. April 2020

Dauerkartenbesitzer rufen zur Solidarität auf

Wegen der Corona-Pandemie und der daraus folgenden Eindämmungsmaßnahmen pausiert die Bundesliga aktuell. Der SC Freiburg bietet seinen Dauerkartenbesitzern aus diesem Grund für jedes verpasste Spiel eine anteilige Rückerstattung. Franz-Karl Opitz ruft jedoch zur Solidarität auf und verzichtet auf die Rückerstattung des Geldes.

Wegen der Corona-Pandemie und der daraus folgenden Eindämmungsmaßnahmen pausiert die Bundesliga aktuell. Der SC Freiburg bietet seinen Dauerkartenbesitzern aus diesem Grund für jedes verpasste Spiel eine anteilige Rückerstattung. Franz-Karl Opitz ruft jedoch zur Solidarität auf und verzichtet auf die Rückerstattung des Geldes.

„Wir haben in vielen Spielen im Schwarzwaldstadion mitgelitten, gefreut und gejubelt“, so Opitz, der selbst seit 1981 Mitglied des SC Freiburg ist und seit 1985 auch eine Dauerkarte besitzt. Der Verein investiere in die Jugendförderung  und engagiere sich bei sozialen Projekten – in einem Maß, was über dem liege, was man von einem Bundesligaverein erwarten würde. Zuletzt zeigt Opitz den Stadionbau auf, bei dem der Verein sich „mit erheblichen Eigenmitteln“ beteilige, was ebenfalls vom soliden Wirtschaften des Vereins zeuge.

Nun hat sich Opitz mit weiteren langjährigen SC-Freiburg-Fans dazu entschlossen, auf die Rückerstattung des Geldes für die noch ausstehenden fünf Meisterschaftsspiele zu verzichten. Er ruft auch weitere Dauerkartenbesitzer dazu auf, es ihm gleichzutun – unter einer Bedingung: Dies dürfe für niemanden eine finanzielle Härte bedeuten. So möchte er vermeiden, sozialen Druck auszuüben.

Dieser Entschluss soll ein Zeichen des Dankes an den Verein sein – mit der Hoffnung, dass alle bald wieder gemeinsam Spiele des SC in bester Gesundheit anschauen können.

 

Foto-Credit: Flo Force