30. August 2019

Das „Schnecke-Fescht“ in Pfaffenweiler

Ein "Fescht weä im Himml" findet dieses Jahr wieder in Pfaffenweiler statt. Drei Tage lang erwartet euch beim Schnecke-Fescht ein großartiges Programm. Wir haben alle wichtigen Informationen für euch zusammengefasst.

Das Schnecke-Fescht findet dieses Jahr vom 06.09. bis 08.09.2019  bereits zum 42. Mal statt. Seit 1977 wird in den großartig geschmückten Höfen, Kellern und Lauben das traditionelle Fest ausgerichtet. Am Freitag um 19 Uhr eröffnet die Weinprinzessin feierlich das Schnecke-Fescht unter dem jährlich neu gestalteten Torbogen.

Schnecke-Fescht 2017. Foto-Credit: Schnecke-Fescht.

Was erwartet euch?

Am Samstag und Sonntag findet traditionell die Brauchtumsschau statt.Unter dem Motto: „Ä himmlisches Vergnüege“ zeigen die Bewohner und Bewohnerinnen stolz ihre Tracht, worauf man sehr gespannt sein kann. Viele Menschen kommen auch von weit her, um bei diesem Spektakel dabei zu sein. Das beliebte Wein- und Dorffest wird in der ganzen Ortschaft ausgetragen und bietet Unterhalten für jedermann.

Brauchtumsschau. Foto-Credit: Schnecke-Fescht

Besonders erwähnenswert ist das „Schnaigerle“ – ein Gutscheinheft, mit dem man aus 13 verschiedenen Angeboten jeweils vier „Schnaigerle“, kleine Probierportionen, auswählen kann. An den Nachmittagen und am Abend wird an den Ständen einiges geboten sein. Neben dem gutem und sehr abwechslungsreichem Speiseangebot, können die Weine vom Weinhaus Pfaffenweiler verkostet werden. Durch das musikalische Angebot ist natürlich auch für beste Stimmung gesorgt. 13 Vereine bieten in 22 Höfen, Lauben und an Ständen ihre Köstlichkeiten, wie die Schneckesuppe, Schneckebrot, dinni Amlett, Öchsleburger und Forellen an.

Die Schnecken vom Schnecke-Fescht. Foto-Credit: Schnecke-Fescht

Woher kommt der Name?

Das beschauliche Pfaffenweiler liegt im Schneckental und die Bürger des Dorfes werden „d´Schnecke“ genannt. Aber wie kam es dazu? In den Rebbergen des Tales gab es früher sehr viele Schnecken, die irgendwann von den Bewohnern verspeist wurden. Die heute als Delikatesse geltenden Schnecken zu essen war damals etwas Erniedrigendes. Die Bezeichnung „Schneck“ wurde zum Schmähwort. Doch heute sind die Bewohner und Bewohnerinnen sehr stolz und feiern dies auch mit ihrem Fescht!

 

Das Plakat vom Schnecke-Fescht. Mit Ronald der Puppe. Foto-Credit: Schnecke-Fescht

 

 

Wir wünschen euch ein ä himmlisches Vergnüege!

 

 

Titelbild Foto-Credit: Schnecke-Fescht
Quellen: Pressemitteilung, Stadt Pfaffenweiler