8. Dezember 2017 CNF – die Größten in der Region suchen DICH!

CNF – die Größten in der Region suchen DICH!

CNF feintechnik gmbh ist der größte Produzent im Bereich Zerspanungsmechanik in der Region. Das Unternehmen zeichnet sich aus durch seine höchsten Qualitätsansprüche an die eigenen Produkte und ein familiäres Arbeitsklima. Leider muss das Unternehmen immer wieder Aufträge ablehnen oder die Lieferzeiten nach hinten verschieben. Der Grund dafür ist gut bekannt und immer wieder in aller Munde: der Fachkräftemangel. Schon seit Jahren sucht das Unternehmen händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften, und aktuell dringender denn je. Wir waren für euch vor Ort und haben uns mit Daniel und Carolin Schmiderer über CNF als Arbeitgeber und die Zukunftsaussichten in der Branche unterhalten. Denn CNF sucht dich! [Anzeige]

CNF steht für Computer-Numerische-Fertigung und ist ein klassischer Zulieferbetrieb für feinmechanische Teile in den Bereichen Dreh-, Fräs- und Schleiftechnik. Insbesondere die Dreh-Fräs-Kombination gehört zu den größten Stärken von CNF. Das Unternehmen produziert Teile in der Größenordnung von wenigen Millimetern bis zu zehn Kilogramm und beliefert verschiedene Industriezweige wie Elektronik, Medizintechnik, klassischen Maschinenbau oder auch Uhrenhandwerk. Je nach Kundenwunsch verarbeitet CNF eine große Bandbreite an Materialien: Stahl, Aluminium, Edelstahl, Kunststoffe und Buntmetalle, ebenso wie Messing und Kupfer. Demnach ist das Unternehmen in seinem Fertigungsangebot sehr breit aufgestellt.

Schon von Weitem gut zu erkennen: CNF feintechnik gmbh.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1991 in Freiburg von Hubertus Schürenberg und Daniel Schmiderer. Mit den Jahren ist es von der Hinterhofgarage bis zum heutigen Standort auf der Haid auf 35 Mitarbeiter gewachsen. Von Beginn an wurde bei CNF großer Wert auf höchste Qualität, eine innovative Produktionsweise und ein gemeinschaftliches Miteinander gelegt.

Das Unternehmen hat sich aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und der hohen Qualität auf dem Markt etabliert und kann einen stetig wachsenden Kundenstamm vorweisen. Allerdings gibt es ein großes Problem, mit dem das Unternehmen seit ca. zwei Jahren zu kämpfen hat: Mangel an Fachkräften. CNF sucht händeringend vor allem ausgebildete Fachkräfte mit Berufserfahrung.

Wir werden die Frage nicht los: Wie lässt sich bei diesen optimalen Voraussetzungen der Fachkräftemangel erklären?

Fachkräfte findet man vor allem an solchen Standorten, wo sich in unmittelbarer Nähe viele Unternehmen aus verwandten Branchen bzw. deren Zulieferbetriebe befinden. CNF ist zwar der größte Zulieferer in der Region, da aber ansonsten im Umkreis nur wenige Betriebe aus der Feintechnikbranche angesiedelt sind, wird unter diesem Aspekt das Alleinstellungsmerkmal in der Region zu einem gewissen Problem.

Der Arbeitgeber CNF – wenn der Mensch an erster Stelle steht

Wir alle wissen, dass wir in einer der schönsten, wenn nicht sogar in DER schönsten Stadt Deutschlands leben. Für den Standort Freiburg müssen wir an dieser Stelle also nicht werben. Vielmehr wollen wir den Blick im Besonderen auf das Unternehmen CNF als Arbeitgeber und auf die Branche im Allgemeinen richten: Welche Vorteile bieten sich den Arbeitnehmern? Wodurch zeichnet sich das Unternehmen aus? Wie steht es um die Zukunftsperspektiven in der Feinmechanikbranche?

Das Team von CNF: auf der Suche nach Verstärkung. (Foto-Credit: CNF)

CNF ist bekannt für ein angenehmes Arbeitsklima, eine familiäre Atmosphäre und ein freundschaftliches Miteinander. So wird zum Beispiel jeder Mitarbeiter vom Chef mit Handschlag begrüßt. Zum Frühstück gibt es für alle Mitarbeiter eine Brezel und rund um die Uhr Getränke. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich, bei CNF aber Standard. Schließlich steht der Mensch im Mittelpunkt.

Das Team ist das Fundament, auf dem CNF seinen Erfolg aufbaut. Egal ob Verwaltung oder Fertigung – alle arbeiten zusammen. – Daniel Schmiderer

Das Motto von CNF macht deutlich – hier stet der Mensch im Vordergrund.

CNF lebt Werte

Nachhaltigkeit wird bei CNF groß geschrieben. Was das genau bedeutet? Das Unternehmen investiert ganz besonders in die Bereiche Umwelt, Technik und Menschlichkeit. Zum Beispiel beim Thema Ausbildung engagiert sich das Unternehmen aktiv für seine Mitarbeiter. Auszubildende und Festangestellte können regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen. Außerdem bekommt jeder Mitarbeiter, der dem Unternehmen treu bleibt, einen Zuschuss für die Altersvorsorge.

Wir haben vor ein paar Jahren ein eigenes Versorgungswerk aufgebaut. Dort zahlt der Betrieb für jeden Mitarbeiter einen gewissen Betrag ein und bietet dadurch eine steuerfreie Entgeltumwandlung. – Daniel Schmiderer

Da Kommunikation die Grundlage für ein harmonisches Miteinander genauso wie für eine erfolgreiche Arbeit ist, haben die Mitarbeiter, deren Muttersprache nicht deutsch ist, die Möglichkeit, einmal in der Woche an einem firmeninternen Deutschkurs teilzunehmen.

Bei uns geht viel über Kommunikation. Da liegt es natürlich in unserem Interesse, an dieser Stelle die Mitarbeiter zu unterstützen und Verbesserungen vorzubringen. – Carolin Schmiderer

Aufgrund der vielen Maschinen, die während der Produktion im Betrieb sind, verzeichnet das Unternehmen einen immensen Strombedarf von ca. einem Megawatt pro Jahr. Hier setzt Daniel Schmiderer auf die Nutzung von 100% regenerativen Energien. Der Ökostrom koste das Unternehmen zwar mehr, das sei es Daniel Schmiderer unter dem Umweltaspekt jedoch Wert. Dagegen habe die Umstellung auf LED-Lampen nicht nur Kosten gespart, sondern leiste auch einen Beitrag für die Nachhaltigkeit. Im Rahmen des neuesten Projekts „Digitalisierung“ will das Unternehmen die große Papierflut und somit auch die immense Verschwendung eindämmen, was wiederum Ressourcen schonen und der Umwelt zugute kommen soll. Alle Maßnahmen setzen, wie wir finden, an genau den richtigen Stellen an.

Ein Azubi von CNF an einer CNC-Maschine. Im Gegensatz zu dieser stehen manche Maschinen- bedingt durch den Fachkräftemangel- still. Bei voller Auslastung könnte das Unternehmen 30% mehr Umsatz erwirtschaften.

Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen

Das Unternehmen setzt selbstverständlich auch auf die Jugend und investiert in die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. Das ist wichtig und notwendig, allerdings löst diese Maßnahme den aktuellen Fachkräftemangel leider nicht in dem Maße, wie es derzeit notwendig wäre. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ein Auszubildender, vor allem wenn er gerade erst mit seiner Ausbildung angefangen hat, keinen Vollprofi ersetzen, weil ihm verständlicherweise das fachliche Know-How und die Erfahrung fehlen.

Handwerksberufe sind „out“, heutzutage will jeder studieren. – Carolin Schmiderer

Dabei handelt es sich beim Zerspanungsmechaniker um einen hochinteressanten Beruf, der heutzutage sehr technologisiert ist. Wir arbeiten ausschließlich mit computergesteuerten Maschinen (CNC) und programmieren sowohl am PC, wie auch an der Maschine. – Daniel Schmiderer

Gerade in dieser Branche erfuhr das Handwerk im Laufe der Zeit eine starke technologische Entwicklung: während früher tatsächlich alle Schritte – einem Handwerk typisch – von Hand getätigt wurden, zählen heute größtenteils die Programmierung und Einstellung der Prozesse und Maschinen zum Aufgabenbereich eines Zerspanungsmechanikers. Damit fällt die Umsetzung eines Projekts in die Verantwortlichkeit des zuständigen Mitarbeiters.

CNF produziert eine Vielzahl an Produkten. Wissenswert: Bei der Produktion wird eine maximalen Abweichung von 1µm toleriert (µm = ein einzelnes Menschenhaar wird 30 mal längs gespalten).

Der Beruf des Zerspanungsmechanikers zeichnet sich vor allem durch die Kombination aus Mechanik und Computerprogrammierung aus, bei dem ein hohes Maß an Vorstellungsvermögen und mehrdimensionalem Denken unverzichtbar sind. Zudem ist es erforderlich, sich immer wieder auf neue Kunden und deren Aufträge einzustellen, auf ihre Interessen und Wünsche eingehen, um diese optimal umsetzen zu können. Nur wer weiß, was den Endverbraucher anspricht, hat eine Chance, sich auf dem Markt etablieren zu können, denn es gilt:

„Die Kunden unserer Kunden, sind auch unsere Kunden.“ – Daniel Schmiderer

Zerspanungsmechaniker bei CNF – Sicherheit und Herausforderung

Beim Zerspanungsmechaniker handelt es sich um einen Beruf mit großen Zukunftschancen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich in unserer Branche jemals Gedanken über Themen wie Arbeitslosigkeit oder Mangel an Aufträgen machen müssen wird, da Fachkräfte mehr denn je gefragt sind. Und die Bezahlung kann sich auch sehen lassen. – Daniel Schmiderer

Das hauptsächlich regional und in die Schweiz liefernde Unternehmen verkauft seine Produkte an andere Unternehmen, die die von CNF produzierten Teile in ihr Endprodukt einbauen: Egal ob Designer-Drehstuhl, Elektrofahrrad, Motoren, Werkzeuge, Endoskope oder Maschinenbauteile – ohne die von CNF produzierten Elemente würden diese Gegenstände ihren Nutzen nicht erfüllen können.

„Unsere Teile werden in jeder Industrie verarbeitet und da wir keine eigenen Endprodukte herstellen, kann und wird unser Produkt auch nie aussterben, wie es bei einzelnen Modeprodukten immer wieder der Fall ist.“ – Daniel Schmiderer

In dem Maße, wie sich die Technik verändert und weiterentwickelt und die alten Produkte neu gestaltet oder Produkte ganz neu entwickelt werden, müssen dementsprechend auch die von den Zulieferbetrieben wie CNF produzierten Teile angepasst werden. „Aus der Mode kommen“ wird diese Handwerksbranche daher nie, da sie eine wichtige Schnittstelle bei der Produktion von komplexen Strukturen ist und unabhängig von Modetrends bzw. unabhängig von diesen produziert.

Das Unternehmen erfüllt nicht nur die individuellen Wünsche der Kunden, sondern kann auch bei der Konzeption des jeweiligen Elements unterstützen und beraten – ein Service, der hauptsächlich auf dem Fachwissen und der langjährigen Erfahrung von Daniel Schmiderer im Bereich Fräsen, sowie von Hubertus Schürenberg im Bereich Drehen, basiert, ganz dem Motto entsprechend: „Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware“.

Als abschließenden Gedanken noch ein, wie wir finden, gutes Motto, das gleichzeitig motiviert und neugierig macht auf die Arbeit und das Unternehmen:

„Wenn Arbeit Spaß macht, wird sie im besten Fall gar nicht mehr als solche empfunden.“ – Daniel Schmiderer

Wir wünschen der Firma CNF viel Erfolg bei der Vergrößerung ihres Teams!

Zu den aktuellen Stellenanzeigen geht’s hier.

Wenn ihr euch ausführlicher über CNF informieren wollt, schaut auf der Homepage oder auf der Facebookseite von CNF.