28. März 2016

5 Dinge, die wir vom Freiburg-Tatort lernen

Endlich war es soweit. Die Ostereier waren gesucht, die Zeitumstellung überlebt – Zeit, sich entspannt zurückzulehnen und sich dem Tatort-Special zu widmen. Der deutsche Volkskrimi spielte am Ostermontag nämlich nirgendwo anders als in Freiburg.

Doch während wir in uns in fesselnden Mord-Ermittlungen befinden, sollten wir nicht die 5 Dinge vergessen, die wir durch den Freiburg-Tatort gelernt haben.
Solltet ihr den Tatort noch nicht geschaut haben, es allerdings noch vorhaben, sei geraten, hier mit dem Lesen aufzuhören.

1. Alemannisch – so schwätzt mer bi uns

Und zwar jeder. Oder zumindest etwas, was so klingen soll. Der verrückte Kerl aus dem Keller, der Polizeichef, die Dame vom Jobcenter, …
Die einzige (erwachsene) Person, die sich dem Bann entziehen konnte, war die Ermittlerin (Heike Makatsch). Und die hat die letzten 15 Jahre in England verbracht.

2. Max, Lisa, Anna und Sophie? Nicht in Freiburg!

Ruth, Harriet, Titus und Melinda. So heißen unsere Teenager. Und sie reden mindestens genauso cool, wie sie gerufen werden. Und wenn Du anderer Meinung bist, „bist Du vermutlich nur voll Neid, ey“.

3. Leg‘ Dich nicht mit Deiner Schwester an

Erst recht nicht, wenn Du einen Hasen hast.

4. Die Freiburger haben einen Hang zum alternativen Lebensstil

Pluderhosen, nackte Füße und Dreadlocks gehören zum Freiburger Stadtbild. Dass der Tatort all dies ausgerechnet in Herdern zeigt, offenbart allerdings einen gewissen Recherchemangel.

5. Freiburg ist schön

Aber lassen wir mal diese Skurrilitäten beiseite. Eines hat der Tatort durch tolle Momentaufnahmen gezeigt: Freiburg ist wunderschön. Der Kaiserstuhl, die Innenstadt, ja auch die Blaue Brücke wurden in ihrer malerischen Eigenart dargestellt. So, wie sie sind. Und das macht vielleicht auch das Ding mit dem Dialekt wieder wett.