13. April 2018 StadtBESTEN spricht mit Schülern: Wählen mit 16 bei der OB-Wahl 2018

StadtBESTEN spricht mit Schülern: Wählen mit 16 bei der OB-Wahl 2018

Wir haben für euch bei Schülern aus einer Freiburger Schule nachgefragt! Viele Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren dürfen am 22. April das erste mal wählen gehen. Wir wollen wissen, wie sich die Schüler auf die kommende Wahl vorbereitet haben und was sie an Freiburg verändern würden.

StadtBESTEN: Was würdest du in Freiburg verändern?

Schüler 1: Ich würde mehr Fahrradwege bauen und ausbauen, weil die Fahrradwege oft nicht genau eingezeichnet sind. Da weiß man oft nicht wo man fahren muss. 

Schüler 2: Das Sicherheitskonzept für Freiburg würde ich verändern. Ich fühle mich zwar nicht unsicher, aber ich denke es gäbe noch viele Punkte, die verbessert werden könnten. 

Schüler 3: In Freiburg fühle ich mich sehr wohl und auch sicher. Eigentlich stört mich nichts an Freiburg. 

Schüler 4: Ein bisschen mehr Mitbestimmungsrechte würde ich mir wünschen und ich würde mehr Skateparks oder Spielplätze für Jugendliche und Kinder bauen. 

 

StadtBESTEN: Warum gehst du wählen?

Schüler 1:  Wenn ich schon mit 16 wählen gehen darf, dann gehe ich auch wählen, aber ich muss mich davor noch mehr informieren.

Schüler 2: Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich wählen gehen soll. Ich müsste mich vorher noch mehr informieren, denn ich möchte auch nicht irgendjemanden wählen.

Schüler 3: Weil ich die Chance zur Mitbestimmung nutzen möchte.

Schüler 4: Ich würde nicht wählen gehen, weil ich an der Wahl nicht so interessiert bin.

 

StadtBESTEN: Müssen 16-Jährige wählen gehen?

Schüler 1: Nein, man sollte keinen dazu zwingen, wählen zu gehen. Aber mit 16 Jahren finde ich, ist man schon reif genug wählen zu gehen.

Schüler 3: Ich finde es gut, wenn man mit 16 wählen gehen darf, da der neue OB für acht Jahre im Amt ist und wir die Chance bekommen mitzubestimmen, was in den nächsten acht Jahren in Freiburg passieren wird. Ich glaube die meisten Jugendlichen wissen gar nicht, dass die Wahl eine Möglichkeit ist, etwas in der Stadt zu verändern, da sie denken, eine Stimme mehr oder weniger bewirkt nichts.

Schüler 4: Ich finde es nicht so gut, weil viele von Ihren Eltern beeinflusst werden. Die meisten gehen gar nicht wählen, weil sie kein Interesse an Politik und der Wahl haben. Die Schule müsste einen in der Hinsicht vielleicht mehr aufklären. 

 

StadtBESTEN: Fühlst du dich für deine erste Wahl gut vorbereitet bzw. informiert?

Schüler 1: Wir haben uns Videos im Unterricht angeschaut, aber ich fühle mich nicht besonders aufgeklärt.

Schüler 2: Ja, ich fühle mich informiert. Allerdings haben wir uns im Rahmen des Unterrichts nur Videos einer Tageszeitung mit den Kandidaten angesehen. Die Fragen waren unterschiedlich und nicht von hoher politischer Inhaltskraft. Zudem müssten die Kandidaten mehr präsent sein, vor allem auch in den Schulen.

Schüler 4: In der Zeitung und auf Facebook habe ich ein paar Artikel  zu der Wahl gelesen.

 

StadtBESTEN: Wie hast du dich informiert?

Schüler 1: Vor allem durch die Plakate auf der Straße und ich habe mir von Martin Horn auf Facebook einen Steckbrief durchgelesen, da hat man dann auch mehr über ihn erfahren und was er vertritt.

Schüler 2: Zuerst habe ich geschaut, wer steht zur Auswahl und welche Punkte vertreten die einzelnen Kandidaten und dann für mich entschieden, wer zu mir passt. Aber ich lasse mich nicht von Werbung auf Facebook oder Instagram beeinflussen, sondern schaue gezielt, was mich interessiert. 

Schüler 3: Ich hab mich mit meinen Eltern über die Wahl  unterhalten.

 

StadtBESTEN: Was würdest du in Freiburg verändern?

Schüler 1: Ich würde mehr Fahrradwege bauen und ausbauen, weil die Fahrradwege oft nicht genau eingezeichnet sind. Da weiß man oft nicht wo man fahren muss.

Schüler 2: Das Sicherheitskonzept für Freiburg würde ich verändern. Ich fühle mich zwar nicht unsicher, aber ich denke es gäbe noch viele Punkte, die verbessert werden könnten.

Schüler 3: In Freiburg fühle ich mich sehr wohl und auch sicher. Eigentlich stört mich nichts an Freiburg.

Schüler 4: Ein bisschen mehr Mitbestimmungsrechte würde ich mir wünschen und ich würde mehr Skateparks oder Spielplätze für Jugendliche und Kinder bauen.

 

StadtBESTEN: Was sind deiner Meinung nach die wichtigste Aufgaben eines Bürgermeisters?

Schüler 1: Dass er die Wünsche der Bürger wahrnimmt und dafür sorgt, dass die Wünsche umgesetzt werden und auch das Umsetzt was er verspricht.

Schüler 2: Für eine funktionierende Stadt zu sorgen und auftauchende Probleme bekämpfen.

Schüler 3: Ich wäre für mehr Bürgerentscheide, dass der Bürger die Möglichkeit hat, mehr mitbestimmen zu können.

Schüler 4: Für Sicherheit sorgen und für das Wohl von allen Bürgern. 

 

StadtBESTEN: Welche Veränderungen würdest du dir für Freiburg wünschen?

Schüler 1: Das auch das umgesetzt wird, was die Kandidaten versprechen. Monika Stein möchte kostenlose Verkehrsmöglichkeiten umsetzten. Das fände ich cool, wenn das umgesetzt werden würde, aber es klingt ein bisschen unrealistisch, dass sie das durchsetzen kann. 

Schüler 2: Ich finde Freiburg in seinem Erscheinungsbild sehr gut, da würde ich nicht so viel ändern. Aber ich würde mir für alle Schüler wünschen, dass es genug Schulklassen geben wird, da es zurzeit mehr Schüler als Schulklassen in Freiburg gibt. Daher würde ich mir vom neuen OB wünschen, dass er den Stadtteil Dietenbach mit einer neuen Schule umsetzten kann.

 

StadtBESTEN: Der Wahl-O-Mat wurde abgesagt. Hätte ihr euch einen gewünscht? 

Schüler 1: Der Wahl-O-Mat hätte uns einiges erleichtert und ich hätte ihn gemacht. Man musste sich halt alle Infos zu den Kandidaten selber raus suchen.

Schüler 2: Wäre sehr gut gewesen, wenn es den Wahl-O-Mat gegeben hätte, um sich besser zu informieren. 

Schüler 3: Hätte ich gut gefunden, weil es auch immer überraschend ist, da das Ergebnis oft anders ist, zu der Person oder Partei die man normalerweise vertritt. 

Schüler 4: Der Wahl-O-Mat hätte einem gesagt was zu einem passt und hätte einem viel Recherche abgenommen.

 

Wir bedanken uns bei den Schülern für das Interview. Die Schüler wirkten sehr an der Wahl interessiert und motiviert, etwas in der Stadt zu verändern. Wir hoffen, dass viele die Chance nutzen werden, das erste Mal wählen zu gehen. 

 

*Wir haben mehrere Schüler befragt und zur besseren Übersicht die Antworten zusammengefasst. Schüler 1/2/3/4 steht nicht nur füreine Person, sondern vertritt ähnliche Sichtweisen mehrerer Schüler.