12. Januar 2018 Grippewelle rollt an

Grippewelle rollt an

Jedes Jahr im Januar kommt sie, die Grippewelle und dauert meist drei bis vier Monate an. Bereits 11 Menschen starben diese Saison an der Influenza. Wer sich unbedingt impfen lassen sollte und wie wir uns sonst schützen können, lest ihr hier.

Laut der Arbeitsgemeinschaft Influenza ist die Anzahl der Erkrankten in der ersten Januarwoche stark angestiegen. Insgesamt 1326 Fälle wurden bis dahin gemeldet und bisher fielen 11 Menschen der Grippe zum Opfer. Meist sterben Risikopatienten an einer Lungenentzündung als Folgeerkrankung. Gefährdete Personen sind vor allem ältere Menschen ab 60, aber auch Schwangere, chronisch Kranke (z.B. Herzkranke, Patienten, die an Diabetes oder HIV leiden etc.), sowie Leute, die in Berufen mit potentiell Kranken (z.B. Ärzte oder Altenpfleger) arbeiten. Eine Impfung wird daher besonders diesen Risikogruppen empfohlen.

Eine Impfung kann für bestimmte Risikogruppen sinnvoll sein!

Es gibt aber auch einiges, was wir zur Prävention tun können: Hände waschen ist in dieser Zeit besonders wichtig! Ebenso die Oberflächendesinfektion (Das Smartphone beherbergt mehr Bazillen als die Klobrille!). Ansonsten hilft, Abstand halten zu eventuell erkrankten Personen, sowie regelmäßiges Durchlüften, viel Bewegung an der frischen Luft und stressreduzierende Maßnahmen.

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Erkältung (oft auch grippaler Infekt genannt, und daher im Volksmund oft als Grippe bezeichnet), kennzeichnet die Grippe ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, Kopf- und/oder Muskelschmerzen. Später kann dann noch ein Reizhusten hinzukommen. Eine Erkältung hingegen wird nicht durch Influenzaviren ausgelöst und verläuft meist fieberlos, mit Schnupfen und Halsschmerzen. Nicht immer lassen sich beide Erkrankungen für den Laien gut auseinanderhalten und auch eine harmlose Erkältung kann sich sehr unangenehm anfühlen und gerade bei Kleinkindern auch gefährlich verlaufen.

 

Foto-Credit: Abbildung ähnlich

Quelle: RKI