Die BESTEN Tipps, mit denen auch du den Freiburger Sommer überlebst

Die BESTEN Tipps, mit denen auch du den Freiburger Sommer überlebst

Lange haben wir auf ihn hingefiebert, ihn sehnsüchtig erwartet und nun ist er endlich da: Der Sommer zieht in Freiburg ein! Petrus hat scheinbar das Motto „Viel hilft viel“ ein bisschen zu ernst genommen und uns erwarten Temperaturen weit über 30°C. Das ist einigen Menschen zu warm – verständlich! Auch wir schwitzen in der Redaktion und haben uns gefragt: Wie überlebt man so einen Freiburger Sommer eigentlich? 

Einschließen in der UB

Einschließen in der UB

Einschließen in der UB

Die UB, der Todesstern, der einfach blendend  zwischen O’Kellys und der Universität ruht, ist eines der meistgehasstesten Gebäude der Studenten – außer im Sommer. Hier gibt es eine Klimaanlage, ein Café und theoretisch auch genug Platz zum Sitzen und Arbeiten. Verbringt eure Tage doch mal hier und verlasst sie erst wieder, wenn die Temperatur draußen gesunken ist. Profitipp, wenn ihr Studenten seid: Nutzt nicht nur Netflix mit dem kostenlosen W-LAN, sondern arbeitet tatsächlich! Für diese Entscheidung dankt euch dann nicht nur euer Körper, sondern auch eure Noten, und denkt dran: Der Sommer geht, der Bachelor bleibt!

Legt euch in die Dreisam

Legt euch in die Dreisam

Legt euch in die Dreisam

Die wunderschöne Dreisam, die das Stadtbild Freiburgs ziert, hält nicht nur euer Bier kühl, sondern auch euch. Der geübte Dreisamplantscher kombiniert die beiden Dinge und legt sich mit dem Bier in der Hand ins Wasser. Wer sehr klein und zierlich ist und die Abkühlung sofort braucht, kann es auch mit dem Bächle versuchen. Und wer da nicht ganz reinpasst, kann wenigstens die Füße kurz ins kühle Nass strecken. Dank der Birkenstocks, die gerade total im Trend sind, braucht man sich danach auch nicht mit nassen Socken herumärgern!

Die Fenster mit Alufolie bedecken

Die Fenster mit Alufolie bedecken

Die Fenster mit Alufolie bedecken

Zugegebenermaßen, getestet haben wir diesen „Life-Hack“ bisher nicht, aber wir konnten schon einige silbern verkleidete Fenster in Freiburg entdecken. Ob das einen besseren Effekt hat als ein Vorhang, können wir also nicht bestätigen. Aber wer weiß, vielleicht schützen die Alufenster auch vor einer spontanen Alieninvasion.

Die öffentlichen Verkehrsmittel meiden

Die öffentlichen Verkehrsmittel meiden

Die öffentlichen Verkehrsmittel meiden

Wir möchten keinem Unternehmen zu nahe treten und wir sind alle froh, dass es VAG, DB und RVF gibt, aber: In euren Fahrzeugen ist es unerträglich warm! Die neueren Bahnen haben oft keine (funktionierende) Klimaanlage, aber auch ebenso wenig Fenster. Bei diesen Temperaturen mit jeder Menge Menschen in Zug, Bus und Bahn gequetscht zu sein, läuft unter dem Motto: No Risk, No Kreislaufkollaps! Wollt ihr euren heißen Sommertag ein wenig erträglicher gestalten, versucht auf den ÖPNV zu verzichten so gut es geht, oder macht es, wie es einer unserer Followerinnen von einem namhaften Verkehrsunternehmen geraten wurde: „Wartet halt bis die Nächste kommt, vielleicht hat die ja eine Klimaanlage…“ (oder die Übernächste… oder…).

Dem Schauinsland einen Besuch abstatten

Dem Schauinsland einen Besuch abstatten

Dem Schauinsland einen Besuch abstatten

Wie wäre es, wenn ihr dem Schauinsland mal wieder einen Besuch abstattet? Zugegebenermaßen, dieser ist etwas schwer zu erreichen, wenn man unsere anderen Tipps beherzigt und keine Bahn benutzt und auch kein Auto zur Verfügung hat. Wenn ihr den Weg allerdings geschafft habt, könnt ihr bei deutlich erfrischenderen Temperaturen entspannen und den Ausblick genießen –  mit voller Schadenfreude auf diejenigen, die nicht denselben Luxus genießen können und gerade in der brütenden Hitze der Stadtmitte vor sich hin köcheln.

Der günstige Helfer aus dem Baumarkt

Der günstige Helfer aus dem Baumarkt

Der günstige Helfer aus dem Baumarkt

Es ist die naheliegendste und einfachste Lösung und bestimmt hat sie jedem Besitzer einer Dachgeschosswohnung schon einmal das Leben gerettet: Der Ventilator! Gibts für sehr wenig bis sehr viel Geld im Baumarkt. Hier gilt: Kaufen, zusammenbauen, davorsetzen und genießen. Wer möchte, kann dabei Model-like die Haare im Wind wehen lassen. Er kühlt die Luft im Raum zwar nicht ab, aber hey, besser ein bisschen Wind als nichts. Wenn das Geld für einen Ventilator nicht reicht, kann alternativ den Fächer aus dem letzten Spanienurlaub benutzen. Wenn das Geld aber selbst da schon knapp war, findet ihr hier eine Anleitung für die Low-Budget-Variante.

Ausflug in den Supermarkt

Ausflug in den Supermarkt

Ausflug in den Supermarkt

Stellt euch einfach den ganzen Tag vor die Kühltheke des Supermarkts und tut so, als würdet ihr die Nährwerte von Joghurt vergleichen. Wenn euch ein Verkäufer anspricht, fragt ihn, ob er weiß, ob dieser Joghurt gluten- und laktosefrei, vegan, Bio, Fair trade und von Nestlé vertrieben ist. Kann er diese Fragen beantworten, bittet ihn, die Wertigkeit des im Joghurt enthaltenen Proteins nachzuschlagen. Er wird sicher nie mehr auftauchen. Wer es noch ein wenig kühler braucht, sollte sich nach einem Job im Supermarkt umsehen! Tiefkühlhäuser haben eine muckelige Innentemperatur von ungefähr -20°C. Da kühlt auch der heißeste Freiburger rasant ab!

Probiert mal einen neuen Look!

Probiert mal einen neuen Look!

Probiert mal einen neuen Look!

Je weniger Klamotten, desto weniger Hitze! Traut euch und zieht blank, für die ganz Mutigen gibt’s den passenden Haarschnitt: eine Glatze. Da das nackte Herumspazieren in der Öffentlichkeit allerdings eine Erregung öffentlichen Ärgernisses darstellt, empfehlen wir, das ganze auf dem heimischen Balkon, im Garten oder in der Wohnung auszuüben. Wenn ihr doch das Haus verlassen müsst: Holt eure Shorts, Miniröcke und kurzen Kleider aus dem Schrank!  Tragt was ihr wollt und was dem Wetter gerecht wird, lasst euch auf keinen Fall was vorschreiben, denn: Überhitzung des Körpers kann üble Folgen haben! Passt auf euch auf!

DIY – Freibad

DIY – Freibad

DIY – Freibad

Wer wirklich, wirklich, wirklich keine Lust darauf hat das Haus zu verlassen und sich in der Dreisam oder dem Schwimmbad des Vertrauens abzukühlen, kann sich die Abkühlung nach Hause holen. So umgeht ihr nicht nur die Hitze, sondern auch die Interaktion mit anderen Menschen: Füllt eure Badewanne oder die leere (!) Mülltonne mit Crushed Ice, legt euch hinein und planscht fröhlich im kühlen Nass. Nehmt aber bitte kein Trockeneis, wenn euch das immer noch zu warm ist. Eure Haut dankt es euch.

Bewegt euch nicht!

Bewegt euch nicht!

Bewegt euch nicht!

Bei dieser drückenden Hitze ist atmen schon fast eine unzumutbare Belastung. Minimiert also die Anstrengung! Falls ihr doch ein wenig körperliche Ertüchtigung sucht, versucht mal den Seestern: Legt euch ins Bett oder auf eine andere Oberfläche eurer Wahl und streckt alle Extremitäten von euch. Das lässt sich super mit einem coolen Film auf Netflix kombinieren! Versucht es mal mit einem Horrorfilm, bei dem es euch eiskalt den Rücken herunterlaufen wird! Für die zart besaiteten empfehlen wir Cool Runnnings, aber Achtung, lasst lieber die Jamaikaner rennen.

Nach Norwegen auswandern

Nach Norwegen auswandern

Nach Norwegen auswandern

Sucht euch einfach über die Sommermonate eine kühlere Bleibe! Norwegen ist da ein gutes Ziel. Wer Freiburg nicht verlassen möchte, kann auch seine Augen nach einer Kellerwohnung offen halten. Dort gilt: Uffbasse! Durch die Temperaturschwankungen von Mordor zu Alaska und wieder zurück beim Betreten und Verlassen der Wohnung wird der Kreislauf stark beansprucht. Trinkt viel Wasser, ernährt euch gesund und habt im Keller stets euer Funktionsjäckle parat – bloß nicht erkälten!

Shoppen gehen

Shoppen gehen

Shoppen gehen

Kaufhäuser haben die besten Klimaanlagen! Sehr empfehlenswert: Karstadt. (Keine Schleichwerbung. Wobei, lieber schleichen als gehen. Ist nicht so anstrengend.). Wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr euch ganz schnell neue Freunde machen: Fragt die Angestellten höflich nach einem Wischmopp und putzt und räumt auf! So dürft ihr mit Sicherheit gerne auch am nächsten heißen Tag vorbeikommen und findet vielleicht neue Freunde fürs Leben.

Walk like a (Breisgau-)Egyptian!

Walk like a (Breisgau-)Egyptian!

Walk like a (Breisgau-)Egyptian!

Ganzkörperwadenwickel werden dieses Jahr bestimmt DER heiße Trend des Sommers! Sieht zwar albern aus, aber funktioniert. Vorteil: Ihr spart euch gleichzeitig die Sonnencreme! Wenn die Wickel beginnen zu trocknen, müsst ihr euch einfach kurz unter die Dusche, den Gartenschlauch oder einen Springbrunnen stellen und der kühlende Effekt ist wieder da. Achtet aber darauf, stets Wickel- und Befeuchtungshelfer vor Ort zu haben.

Eis, Eis Baby!

Eis, Eis Baby!

Eis, Eis Baby!

Der naheliegendste aller naheliegenden Tipps: Iss ein Eis! Oder zwei! Oder fünfzehn! Es gibt so viele leckere Sorten, dass dir diesen Sommer mit Sicherheit nicht langweilig wird, vor allem, weil die Eisdesigner ihre kreativen Köpfe in den heißen Monaten auf Hochtouren laufen lassen – Vanille, Schoko und Schlumpfeis ist von gestern. Wer sich den täglichen Ausflug zur Eisdiele nicht leisten kann, kann im Supermarkt vorbeischauen, dort gibts eine größere Auswahl noch günstiger oder man weicht auf Fruchtzwerg-Eis aus. Übrigens: Wer Wasser einfriert, hat die Low-Carb, gluten- und laktosefreie und sicher gesunde Variante.